Technische Sichten

Technische Sichten

Verfügbare Technologien bilden neue Realitäten. In einem Film von Werner Herzog über die Höhlen von Chauvet mit den ältesten Höhlenmalereien, die je gefunden wurden, spricht ein Anthropologe über die hohe Anpassungsfähigkeit des Menschen.

Die Adaption von Computertechnologie, Internet und sozialer Netzwerke durch den Menschen zeigt, WIE anpassungsfähig er ist. Die jungen Generationen sind bereits Teil der Technologie geworden. Sie vernetzen sich mit ihr und über sie. Nehmen Sie der/dem Jugendlichen, sagen wir, sie/er ist 15, dass vorhandene internetfähige Smartphone oder das Notebook eine Woche weg. Was glauben Sie, was passiert?

Technische Sichten werden durch die hohe Durchdrichdung unserer Gesellschaft somit zu soziotechnischen Sichten. Der Mensch wandelt sich vom Homo Sapiens zum Homo Cyber und begreift die virtuelle digitale Welt als Teil der realen Welt. Eine von der Virtualität unabhängige Welt besteht nicht mehr.

Was bedeutet das nun für technische Infrastrukturen in der Bildungsarbeit, wenn wir den Homo Cyber in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen stellen? Wie müssen pädagogische IT-Systeme beschaffen sein, die akzeptiert werden und Bildungsprozesse ermöglichen, die für den Homo Cyber entworfen sind?

Ein Blick in die Zukunft:
Mobile Endgeräte dominieren das Internet und verändern das Nutzungsverhalten. Mit Tablet PC’s, iPads, Android und Windows Smartphones oder iPhones werden Inhalte abgerufen. Neue Technologien erlauben mehr und mehr die Kommunikation mit Technik über Sprache und weniger über Eingabe per Tastatur oder Stift.

Fortsetzung folgt…

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