Bildung und Internet

Bildung und Internet

Soziale Netzwerke  haben die Art, wie wir das Internet nutzen und darüber kommunizieren, verändert.


Die Generation der Kinder und Jugendlichen sind hochgradig vernetzt und ohne Profile bei StudiVZ, Facebook oder Google+ nicht mehr vorstellbar. Die älteren Generation holen auf (s. unten). Unternehmen, Agenturen und Freiberufler vernetzen sich über Xing und entdecken das Web für die Kommunikation mit Kunden.

Sehen Sie dazu auch das folgende Video:


Erstellt durch Prof. Welsh– Kansas State University

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens nielsen nahm die Nutzung so genannter „membership services“ , zu denen Blogs, Wikis, soziale Netzwerke, etc. gehören, in Deutschland schon 2008 um 39% zu, so dass  ca. 51% aller Internetnutzer Mitglieder in sozialen Netzwerken waren und sich dort engagieren. Interessant ist ebenfalls, dass die größten Zuwachsraten in der Altersgruppe der 35-49jährigen liegen und die Gruppe der 50-64jährigen doppelt so schnell wächst, wie die der unter 17jährigen.

Das soziale Web ist also schon lange in der Breite angekommen und wirkt sich auf das Verhalten, die Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer aus. Das Nutzungsverhalten verändert auch Wahrnehmungsmuster, Erwartungshaltungen und Anforderungen in anderen Lebensbereichen. Aktuell steigt die Nutzung von mobilen Endgeräten rasant an. Das Internet und Facebook sind ein permanenter Begleiter. Wir sind permanent online.

Bildungs- und Sozialdienstleister müssen darauf verstärkt mit einem verändertem Angebot reagieren.

Unternehmen setzen sich mit den Herausforderungen des sozialen Webs auseinander und entwickeln neue Kommunikationsstrategien.
 In der sozialen Arbeit, der Psychologie und der Therapie gibt es eine breite Diskussion zu den Möglichkeiten und Vorteilen von Onlineberatung in der Arbeit mit Klienten.

Höchste Zeit also, sich mit den Potentialen und den Möglichkeiten auseinanderzusetzen und methodisch/didaktische Konzepte zu entwickeln, die der Entwickung Rechnung tragen.
 Langfristig sichern sich diejenigen Anbieter, Organisationen sowie freiberuflichen Dozenten und Berater einen Wettbewerbsvorteil und Alleinstellungsmerkmale, die solche Konzepte umsetzen und mit den gewonnenen Erfahrungen weiterentwickeln.

Was bedeuten aber nun diese Entwicklungen für Bildungsangebote und Sozialdienstleistungen konkret? Was ist sinnvolles E-Learning? Welche Kompetenzen sind gefragt? Welche Konzepte greifen? Wie wirken sich Änderungsprozesse aus und wie findet eine Qualitätssicherung statt? Wie kann das soziale Web gewinnbringend genutzt werden? Wann können welche Werkzeuge effektiv eingesetzt werden?

Diese Fragen leiten mich bei der Beratung von Bildungs- und Sozialdienstleistern und der Konzeptionierung nachhaltiger Bildungssettings.

Wie sehen Sie das? Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf einen offenen Diskurs zu diesem Thema.

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